Wichtig- trocken heißt natürlich trocken

Mauer

Das Problem der Mauertrocknung ist leider und im wahrsten Sinne des Wortes ein sehr vielschichtiges. Deshalb soll hier vor Allem der Begriff trocken geklärt werden. Denn dieser gilt für jedes Mauerwerk sehr unterschiedlich. Feuchte in Mauern wird absolut in Gew.% (Gewichts-Prozent) gemessen. Dabei spielt nicht nur das für die Mauern verwendete Baumaterial eine Rolle, sondern auch der Mörtel, der Putz, die Wandfarbe oder Oberflächen aus Fliesen, Holzpaneelen und Tapeten. Wichtigstes Material ist aber dennoch das Mauermaterial. Davon trocknen zuerst die Steine und zuletzt trocknet der Mörtel.

So wie im Wäschetrockner der Trockenzustand dann erreicht ist, wenn die Wäsche (je nach Material und Weiterverarbeitung) bügel- oder schrankfertig ist, spricht man von einer trockenen Mauer, wenn die Substanz ihre natürliche Feuchte, auch Rest- oder Ausgleichsfeuchte genannt, erreicht hat und sie bereit zur Weiterbearbeitung ist.

Um es wissenschaftlich zu benennen: Kein Baumaterial ist natürlicherweise hochofentrocken. Eine Mauer ist dann trocken, wenn sie die sog. Rest- oder Ausgleichsfeuchte erreicht hat, wie sie z.B. in der Österreichischen Norm zur Trockenlegung von feuchtem Mauerwerk (ÖNORM B 3355) festgelegt ist.

Knackig zusammengefasst: Mauern sind erst dann trocken, wenn auch der Mörtel trocken ist!

Wussten Sie schon?

  • Baggern? Nein Danke!

    Sie hegen und pflegen liebevoll Ihren Garten und die Vorstellung, dieses grüne Kunstwerk für eine Kellersanierung von einem Bagger durchwühlen zu lassen, erschreckt Sie? Das muss auch nicht unbedingt sein!

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